Die kulturellen Höhepunkte von November bis Februar setzen weitere Akzente die es nicht zu verpassen gilt. Über Gentechnik in Brasilien, die Weltanschauungen im Gespräch, das beliebte Dinner Konzert, der alljährliche Rothenburger Krippenweg oder der Schwarz-Weiß-Ball. Für jeden ist etwas dabei!

Wir freuen uns auf Sie als unsere Gäste im Wildbad Rothenburg!

 

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„Sehnsuchtsorte“ lautete das Thema beim 9. Kunstsymposium der bayerischen Landeskirche im Wildbad. Es ging den Zusammenhängen zwischen persönlicher Sinnfrage und Religion nach und stellte in diesem Zusammenhang das Artist-in-Residence-Programm vor, zu dem das Wildbad seit diesem Jahr Künstler zu Arbeitsaufenthalten einlädt.

 

„‘art residency wildbad‘ ist ein Projekt, das ganz hervorragend in die Kulturkonzeption der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern passt“, sagte Helmut Braun, Leiter des Kunstreferats, zur Eröffnung des Symposiums. Kulturorte werden darin als Orte definiert, „an denen sich eine kulturelle Arbeit in ganz besonderer und nachhaltiger Weise zeigt“. Hier sollten kreative Spielräume geschaffen werden, „in denen sich die beiden Welten – Kunstwelt und die Welt religiöser und traditionell geprägter Gefühle – treffen können.“ Das Projekt des Wildbads solle die außergewöhnliche Anlage der Tagungsstätte, seine kulturellen Traditionen und die inhaltliche Ausrichtung auf besondere Weise miteinander verknüpfen.

Im Wildbad werden ab 2017 Kunstschaffende eine künstlerische Spur in Form einer dauerhaften Intervention im Gelände setzen. Der künstlerische Schaffensprozess soll sich dabei auf die formalen und inhaltlichen Gegebenheiten des Ortes beziehen, jedoch grundsätzlich experimentell und ergebnisoffen sein.

 

Das erste landschaftsgebundene Kunstwerk im Wildbad ist in diesem Sommer entstanden und wurde im Anschluss an das Kunstsymposium der Öffentlichkeit übergeben. Ausgehend von dem Grundgedanken, dass Rothenburg für viele Menschen weltweit einen Sehnsuchtsort darstellt, der romantische Vorstellungen von Glück und Zufriedenheit am Ziel einer langen Reise auslöst, entwickelten Böhler & Orendt eine mehrteilige, figurative Skulpturengruppe. Ihr Kunstwerk REST ON THE ESCAPE FROM THE CONFRONTATION WITH THE FUCKED-UPNESS OF THE STATUS QUO – Rast auf der Flucht vor der Auseinandersetzung mit der Abgefucktheit des Ist-Zustands – platzierten sie im Bereich der Treppenanlage zum Spitaltor.

Die elf mannsgroßen Skulpturen scheinen eine Reisegruppe und Gestrandete zu sein. In Kleidung, Accessoires, Mimik und Gestik markieren sie unterschiedliche Herkünfte, soziale Schichten und Kulturen. Ihre Gedanken und Gefühle scheinen um Hoffnung und Verzweiflung, Sehnsucht und Enttäuschung zu kreisen. Mag sein, dass sie an ihrem Sehnsuchtsort schon angelangt oder noch unterwegs sind, innehalten: abgewirtschaftet, desillusioniert, gebrochen, verloren? Im Dialog mit dem Betrachter loten sie die menschlichen Fragen nach dem Woher und Wohin aus.
Einen „Sehnsuchtsort“ habe sich auch der Erbauer des Wildbads, Friedrich von Hessing, geschaffen, führte Prof. Dr. Klaus Raschzok, Augustana-Hochschule, unter Bezugnahme auf den Tagungsort aus: mit dem Gebäude, dem Park mit seinen malerischen Terrassen, den Wandelhallen etc. In seinem Referat beleuchtete er die theologischen Aspekte des Tagungsthemas und unterschied zwischen Sehnsuchtsorten des Glaubens und irdischen, touristischen Sehnsuchtsorten. „Sehnsuchtsorte des Glaubens sind Durchgangsorte, Fixpunkte im Netzwerk des Lebens … und nicht mit dem Ziel selbst zu verwechseln.“
Als „ein Gefühl des Mangels in Bezug auf ein anderes Erleben“ definierte Dr. Kassandra Nakas Sehnsucht. In einem kurzen Abriss vom antiken Parthenon über die Zeit der Aufklärung, der Romantik, die Popart bis hin zum „Parthenon der Bücher“ der argentinischen Künstlerin Marta Minujin auf der Documenta 2017 in Kassel zeigte die Berliner Kunstgeschichtlerin beispielhaft Sehnsuchtsorte in der Kunst auf. Sehnsuchtsorte in der Bildenden Kunst heute seien „eng mit Ortsveränderung, Reisen und Migration verbunden“, sagte die ausgewiesene Kennerin der zeitgenössischen Kunst. Sie nannte es einen sehr mutigen Schritt des Künstlerduos Böhler & Orendt, in ihrer Arbeit den Blick auf das Individuum, ihre Sehnsucht, ihre Verzweiflung und Leiden zu richten.

 

Die kulturellen Höhepunkte von Juli bis Dezember setzen weitere Akzente die es nicht zu verpassen gilt. Über das Kunstwerk von Böhler & Orendt bis hin zum Forum Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt und dem Kunstsymposium „Sehnsuchtsorte“ der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Für jeden ist etwas dabei!

Wir freuen uns auf Sie als unsere Gäste im Wildbad Rothenburg!

 

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Bienenfleiß im Wildbad
Tagungshaus siedelt im Park Bienen an – ab sofort auch eigene Honigmarke

Seit diesem Jahr befinden sich im Wildbad fliegende Völker. Genauer: vier Bienenvölker. Sie werden die Zahl der Lebewesen im Wildbad-Park schlagartig um mehrere Tausend erhöhen. In der Hauptsaison, die von Mai bis Juli andauert, erwartet der Imker Volker Schüßler, Inhaber von Volker´s Imkerlädle in Bockenfeld, pro Bienenvolk zwischen 60.000 und 80.000 Bienen.
Die Gäste des Wildbads brauchen vor den bis zu drei Kilometer weit ausschwirrenden Insekten dennoch keine Sorge zu haben. Denn zum einen befindet sich der Bienen-Freistand, der langfristig auf bis zu zwölf Bienenvölker ausgelegt ist, hinter dem hangwärtigen Gebäudeteil und ist im Übrigen kaum auf eigene Faust zu entdecken. Zum anderen bilden Honigbienen innerhalb ihres Stockes ein arbeitsteilig fein ausgeprägtes System, sind bienenfleißig um ihre eigene in hoher Weise geregelte soziale Gemeinschaft bemüht und finden im Taubertal vor allem ein besonders großes Spektrum an Nahrung.
Das Angebot für die Bienen, sagt Schüßler, ist hier wesentlich vielfältiger als in anderer Umgebung. Vor allem bietet die naturbelassene Landschaft zum Sammeln von Nektar an diesem Ort noch verschiedene Blühstadien, von der Wildkirsche über Kräuter in Hanglage bis zur Lindenblüte.
Das mit dem sprichwörtlichen Bienenfleiß Gesammelte wird ab sofort in der Küche des Wildbads verwendet und auch als eigene Marke verkauft. Denn da sind sich sowohl Wirtschaftsleiter Stephan Michels als auch Volker Schüßler einig: In den Bienenstöcken im Wildbad entsteht ein besonderer Honig. Grund sind das Tauberwasser, das gut für die Brut ist, die Hanglage und sogenannte Hutungen, nicht bewirtschaftete Flächen, auf denen Orchideen und eine Vielzahl von Kräutern wachsen – auch zur Freude der Bienen.
Angeregt hat die Bienenstock-Idee die Wildbad-Leitung selbst. Gemeinsam umgesetzt wird sie von Imker Volker Schüßler und Wildbad-Mitarbeiter Peter Krauthahn. Nach seiner Erst-Zertifizierung mit dem Umweltsiegel EMAS und EMASPLUS zu Jahresbeginn 2016 und der eigenen Rotweincuvée mit dem Weingut J.A. Sack aus Lauda-Königshofen ist das Imkern ein weiterer Schritt, in dem sich die Haltung des Wildbads gegenüber Lebensmitteln, Lieferanten, zu Lieferwegen oder zu nachhaltigem Anbau von Nahrungsmitteln manifestiert.

Wirtschaftsleiter Stephan Michels: „Mit den eigenen Bienenvölkern sind wir thematisch direkt dran an vielen Fragen unserer Zeit, wie Monokultur in der Landwirtschaft, Flächenversiegelung, Trimmen auf Ertrag, Einsatz von Pestiziden, Wert von Lebensmitteln, Achtung der Schöpfung, Wertschätzung der unmittelbaren Umgebung, Zusammenarbeit, Vertrauen … Wir möchten uns selbst und unmittelbar auch mit diesen Themen auseinandersetzen.“

„Kultur für alle“: Eine gemeinsame Wegsuche in eine Zukunft, die von erheblichen demografischen Veränderungen geprägt sein wird und deshalb jetzt uns nach neuen Wegen fragt.

Über 25 Projektpartner beteiligen sich an diesem Projekt: Kulturanbieter, eine Reihe von sozialen Institutionen, Ehrenamtliche, das Rothenburger Tourismus Service, das QB.

Mit welchen Bausteinen sich der einzelne Kulturanbieter beteiligt, ist im Siegel des Logos ablesbar:
„50/50“ oder „Taxi oder beides.

Das Wildbad beteiligt sich bei kostenpflichtigen Veranstaltungen mit beiden Bausteinen, „50/50“ und Taxi.

„50/50“: Ein Besucher mit Handicap zahlt voll, der notwendige Begleiter nichts
bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweises oder Vorlage des 50/50-Ausweises

Taxi: Auf Vorlage des Taxibeleges werden für die Hinfahrt auf die Eintrittskarte 3 € an der Kasse erstattet.

 

Finden, was Sinn macht, entdecken, was wertvoll bleibt, gestalten, was Zukunft hat – dazu lädt
das Wildbad ein und das gelingt auch jungen Menschen, die bei uns auf Zeit mitarbeiten im
Bundesfreiwilligen Dienst oder während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres.
Die Aufgaben sind vielfältig und reichen von der Pflege der Außenanlagen und des Parks bis zum
Betreuen der Tagungstechnik und der Begleitung von Tagungen, von der Öffentlichkeitsarbeit bis
zur Mitarbeit an der Rezeption, von Renovierungsarbeiten bis zur Assistenz in der
Bankettabteilung, von der Mitwirkung bei einer Nachhaltigkeitszertifizierung / EMAS bis zur
Assistenz bei der Leitung des Hauses und noch vieles mehr.
Wichtig ist uns, dass jede und jeder oder alle gemeinsam als Team bleibende Spuren hinterlassen
und ein Projekt verwirklichen, dass den eigenen Gaben entspricht und im Wildbad einen Akzent
setzt.
Dazu kommt die fundierte Begleitung durch das Diakonische Werk mit 5 Bildungswochen – alles in
allem eine Zeit zur Orientierung, zum Ausprobieren eigener Fähigkeiten und dem Wahrnehmen der
Arbeitswelt – in einem einzigartigen Umfeld. Vielleicht haben Sie ja Ihr eigenes Projekt, welches
Sie vorstellen und umsetzen möchten.

Interesse geweckt? Bewerben Sie sich per Mail: info@wildbad.de

Zwei Vortragsabende zum 25-jährigen Bestehen
des Welt-Ladens Rothenburg

Der Weltladen in Rothenburg feiert sein 25-jähriges Bestehen. Begeht es mit zwei Vortragsabenden im Wildbad, wo Fragen der Wirtschaftsethik – wie unter anderem beim jährlichen FORUM Kirche – Wirtschaft – Arbeitswelt und auch der Blick in die Welt hinaus Tradition haben.

„Bittere Schokolade? – Ökologie und Fairness auf dem Weg von der Kakaobohne zur Tafel“ lautet das Thema des ersten Vortrags am Dienstag, 19. September. Referent ist Dr. Arno Wielgoss, Würzburg. Als Mitbegründer des Vereins „Frederic – Hilfe für Peru e. V.“ fördert er seit mehr als 15 Jahren Kleinbauern im Bergregenwald der Region Medio Urubamba und bildet sie im ökologischen Landbau aus.

Wie mit „Oiko-Credit“ in Menschen investiert und Geld faires Handeln ermöglicht, zeigt der Vortrag von Karin Günther am Mittwoch, 27. September, auf. Die Öffentlichkeitsreferentin von Oiko-Credit Bayern wird darstellen, wie Geldanlagen nachhaltig zur Entwicklungsförderung beitragen können. Oikocredit ist eine Genossenschaft, die mit dem Kapital ihrer Mitglieder Partnerorganisationen in Entwicklungs- und Schwellenländern finanziert.

Der Eintritt zu beiden Vorträgen ist kostenfrei. Sie finden an den genannten Tagen jeweils ab 19.30 Uhr im Wildbad Rothenburg, Taubertalweg 42 in Rothenburg statt.

 

Veranstaltungsplakate ↓

 

 

Die Bande machts – Zukunft für Tradition – Kegeln im alten Stil 2017 wieder möglich
Historische Kegelbahn von 1907 im Park des Wildbades runderneuert

 

Das Wildbad hat mit viel Unterstützung aus der Region im Park einen neuen Glanzpunkt geschaffen – Als Ort zum Tagen, als Platz zum Genießen, als Bahn für eine rollende Kugel.
Noch klafft in der Finanzierung eine Lücke.     

Alle Unterstützer, die uns mit mindestens neunzehn Euro null sieben für den Wiederaufbau der Kegelbahn von 1907 bereits geholfen haben, erwähnen wir gerne namentlich auf zwei großen Spendertafeln. Wenn Sie etwas zum Aufbau der Kegelbahn beitragen möchten, freuen wir uns über eine Spende auf unser Konto
(Sparkasse Rothenburg DE50 7655 1860 0000 1960 55, BIC BYLADEM1ROT).

Gerne schicken wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zu und veröffentlichen auch Ihren Namen auf unserer Spendentafel. Dazu füllen Sie einfach die folgende Einverständniserklärung aus und übermitteln uns diese per Post oder E-Mail.

Einverständniserklärung ↓

 

 

Bald ist es soweit und dann heißt es Helau und Alaaf im Wildbad!
Die Planungsarbeiten laufen auf Hochtouren: Heute Abend finden auch schon Proben der Faschingsgesellschaft Illesheim in unserem Theatersaal statt, damit wir Ihnen an unserem Fasching am 22. Januar auch ein ereignisreiches Programm bieten können.
Aber nicht nur für die Unterhaltung wird bestens gesorgt, sondern auch für ihr leibliches Wohl. An diesem Sonntagnachmittag werden wir Sie zu einem Eintrittspreis
von 10 € mit Kaffee, leckeren Blechkuchen und Krapfen verköstigen, so wie es sich für die Faschingszeit gehört.
Wenn Sie auch in den Genuss der vielfältigen Tanzgruppen der Faschingsgesellschaft kommen möchten, dann rufen Sie uns doch gerne an (Tel. 09861 9770) oder schreiben uns eine E-Mail an kultur@wildbad.de.

Auf Ihr Kommen freuen sich die FSJ-ler im Wildbad.

Flyer als PDF ↓

Link zur Homepage der FG Illesheim ↓

Das Jahr 2017 ist spannend gestartet. Die kulturellen Höhepunkte von April bis Juli setzen weitere Akzente die es nicht zu verpassen gilt. Über die Ausstellungseröffnung von den Studierenden der Akademie für Bildende Künste in Nürnberg bis hin zur Frühlingsserenade und dem Senioren-Frühstück. Für jeden ist etwas dabei!

Das Sonntagscafé hat immer von 13:30 bis 17 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Sie als unsere Gäste im Wildbad Rothenburg!

 

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